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Einstieg in die Fotografie – Teil 3 – Verstehen, Lernen, Üben

Dieser dritte Teil der Serie soll Euch auf dem Weg direkt nach dem Kamerakauf Hilfestellung leisten.

Wenn Ihr Euch irgendwann diesen Artikel zu Herzen nehmt, dann ist es wohl soweit und ich darf Euch herzlich zum Kamerakauf gratulieren. Vielleicht habt Ihr aber auch schon ein paar Wochen eine Ausrüstung und ich kann Euch trotzdem noch Anregungen geben, was Ihr noch machen, üben, verbessern könntet.

Wie man vom Titel schon ableiten kann ist diese Phase eine sehr wichtige, denn es geht um den eigentlichen, den wirklichen Einstieg in die Fotografie. Hier müsst Ihr Euch selbst die Grundlagen legen, die dafür wichtig sind, in der Fotografie überhaupt weiter zu kommen.
Und wie ich bereits im Anfangsposting erwähnte, bin ich ja bekanntlich auch noch nicht viel weiter, merke aber, wie viel Wissen man sich wie schnell aneignen kann, wenn man sich wirklich damit beschäftigt. Und dieses Wissen hilft einem sehr, dann auch die erste “Erfolge” verbuchen zu können und wenn es nur Bilder sein mögen, die Euch selbst gefallen.

Wenn Ihr also Eure Kamera gekauft habt, geht es erst einmal darum, sie zu verstehen. Einerseits solltet Ihr die Knöpfe, Funktionen und Einstellmöglichkeiten verstehen, Ihr solltet sie aber auch in der Hinsicht verstehen, dass Ihr erfasst, wie die Kamera auf welche Einstellmöglichkeit reagiert und welche Einstellung in welcher Situation die richtige ist.

Dieses Wissen solltet Ihr zuerst damit aufbauen, die Bedienungsanleitung Eurer Kamera zu lesen. Ja, ich weiß, wie mühsam. Ich bin auch kein Fan von Bedienungsanleitungen und ich lese sie normalerweise auch nicht. Aber in diesem Falle möchte ich ganz klar dazu raten. Ihr kennt einfach doch einige zusätzliche Funktionen und Tricks, die man sonst einfach nicht rausfindet und abgesehen davon ist auch nicht jede Einstellung der Kamera selbsterklärend und Ihr müsst so oder so nachschauen.

Zweitens kann ich Euch auch hier nur raten, nach geeigneten Themen und Artikeln in Zeitschriften zu suchen. Solche gibt es wirklich sehr oft und auch wenn mit der Zeit Tipps dabei sind, die Ihr schon kennt, es ist immer was neues dabei.
An dieser Stelle möchte ich Euch ein paar Zeitschriften nennen, einen Favoriten habe ich allerdings selbst nicht: Colorfoto, Chip – Foto Video, Foto Praxis oder auch mal speziellere Zeitschriften wie z.B. Naturfoto.

Desweiteren hilft es sicher sehr weiter, Blogs zu lesen, und auch Podcasts und Videocasts zu hören/schauen. Das sind alles kostenlose und gleichzeitig fachlich kompetente Möglichkeiten, Euch zu informieren. Beispiele sind hier kwerfeldein.de oder einpraegsam.de.

Nicht zuletzt ist auch der Kauf eines oder mehrerer Bücher über den Einstieg in die Fotografie sehr hilfreich. Was mir auch sehr geholfen hat war, dass ich so lernte, wie denn eine Spiegelreflexkamera überhaupt funktioniert. Wer Interesse hat, möchte bitte einfach einen Kommentar hinterlassen und ich werde Euch 2-3 Empfehlungen aussprechen, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.
Dieses Wissen ergänzt Euer Fachwissen an einigen Punkten, und mit all der Arbeit, Euch dieses Wissen anzueignen, erhaltet Ihr doch ein rundes Gesamtwissen, was Euch weiterhelfen wird.

Das so angeeignete Wissen gilt es dann letztendlich noch anzuwenden. Und das klingt einfacher, als man denkt. Ihr müsst bewusst Fotos machen, probiert verschiedene Einstellungen aus und seht nachher, welches die Beste war. Sammelt Erfahrung, macht besser, was Ihr vorher nicht gut gemacht habt. Das ist ein langer Prozess, in dem ich mich eigentlich gerade auch befinde. Noch immer und sicherlich noch eine ganze Zeit.

Testet neue Techniken aus, neue Motive, findet raus, was Ihr fotografieren wollt, was macht Euch am meisten Spaß, wo seid Ihr kreativ, wo habt Ihr die meisten Ideen und was berührt oder gibt Euch am meisten?
Ihr werdet merken, mit jeder Fototour, jeder fotografischen Aufgabe, die Ihr Euch stellt, Ihr werdet besser. Ihr werdet aber auch oft merken, dass die Fotografie ein sehr schwieriges Feld ist und einen sehr fordert. Aber was wäre ein Hobby, das einen nicht fordert?

Ich wünsche Euch viel Spaß bei dieser Aufgabe und Herausforderung! ;-) Und denkt dran: Fotografieren, Fotografieren, Fotografieren! ;-)

Ich vierten Teil spreche ich dann über meine Erfahrungen und zeige Euch erste Bilder (ich zittere schon! ;-) ).

Und nun freue ich mich über Kommentare hierzu, gerne auch von Profis, die hier vielleicht vorbeikommen. ;-)

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